Yoga und Alleinreisen – 3 Dinge die mich das Alleinreisen gelehrt hat

Was ich durch das Alleinreisen erfahren habe

In den letzten Jahren habe ich unzählige Reisen unternommen, allein zu zweit, in Gruppen, als Reiseleiterin, als Yogatrainerin und privat. Ich liebe es unterwegs zu sein und an die schönsten Orte dieser Welt zu reisen.

Allein zu reisen gibt dir die Möglichkeit fremde Menschen und Kulturen kennenzulernen. Absolut verzaubert zu sein, von traumhaften Sonnenuntergängen und Köstlichkeiten der landestypischen Küche. Doch die Reisen, die meist den größten Eindruck bei mir hinterlassen haben, waren immer die Reisen wenn ich allein unterwegs war und meine Lieben nicht um mich herum waren.

Alleinreisen – wage es!

Allein zu Reisen ist für viele Menschen eine Vorstellung die ihnen Unbehagen bereitet. Das ist Zumindest die Info die ich von vielen meinen Mitreisenden, Freunden und Kollegen bekommen habe.

Als ich meinen Freunden und meiner Familie das erste Mal 2009 davon erzählt habe, dass ich allein für ein paar Monate nach Südafrika gehen werde, kamen viele Aussagen wie: „Als Frau kannst du da allein nicht hin“ und auch als ich im letzten Jahr für ein paar Monate allein nach Indien ging, waren die Reaktionen ähnlich. In der Zwischenzeit bin ich unzählige Male allein verreist und liebe es einfach.

Ich persönlich kann nur sagen – wage es und verreise allein – du wirst es lieben!

Hier habe ich 3 Tipps und Erkenntnisse für Alleinreisende:

Alleinreisen – Bereite dich gut vor

Vorbereitung ist die halbe Miete. Ich gebe zu, dass dies ein Faktor ist, den ich erst mit der Zeit gelernt habe und durch meine unzähligen Erfahrungen. Versuche vorab so viel wie möglich über das Land und die Gegebenheiten zu erfahren. Vorallem wenn du allein unterwegs bist ist es wichtig, dass du über die Dinge im Land Bescheid weißt. Wenn es in Länder mit fremden Kulturen und Strukturen geht, erkundige dich genau welche Kleidung angebracht ist, welche Etikette das es gibt, wie es mit der Sicherheit aussieht, usw.. Plane auch deine Tage, wenn du möchtest, doch lass dir auch genug Freiraum. Baue „Buffer-Tage“ in dein Reiseprogramm, einfach Tage an denen du frei entscheiden kannst, ob du noch einen Tag an diesem Ort bleibst oder vielleicht eine Empfehlung eines Einheimischen besuchst. Meiner Erfahrung nach sind diese „Buffer-Tage“ oft die Tage die am längsten und besten in Erinnerung bleiben.

 

Wenn Plan A nicht funktioniert – das Alphabet hat ein paar Buchstaben mehr!

Sei flexibel! Wenn du unterwegs bist, ist es wichtig flexibel zu sein. Nicht jeder Bus und jeder Zug fährt zur ausgewiesenen Zeit. Nicht alles läuft nach Plan. Geduld und Gelassenheit sind da Stichworte, die mir da in den Sinn kommen. Manchmal heißt es einfach Geduld zu haben, zu Atmen und Abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass man genau in diesem Moment am richtigen Ort ist und, dass es schon seinen Grund hat warum man an diesem Bahnhof, nun für die nächsten 5 Stunden mitten in der Nacht, umgeben von hunderten Menschen wartet. Habe auch immer einen Backup Plan, sei nicht drauf verbissen es nur auf die Art und Weise zu machen, wie du es dir vor deinem Laptop, in deiner Wohnung zusammen gestellt hast. Versuche dein Ziel zu erreichen, doch sei flexibel in der Umsetzung. Und um ehrlich zu sein Busbahnhöfe und Bahnhöfe sind oft wahnsinnig spannende Orte, um Menschen zu beobachten und um einen Eindruck von der Kultur und den Menschen des Landes zu bekommen.

 

Alleinreisen – Sei offen für NEUES

Eine Grundeinstellung des Reisens ist es:“ Offen für NEUES zu sein“.

Du bist ja verreist, damit du etwas NEUES und etwas ANDERES entdecken kannst. Du bist auf der Suche nach Inspiration, nach Abenteuer, nach Zeit die dir gehört. Probiere Dinge aus, die du vielleicht zu Hause nicht machen würdest. Sing Karaoke, schlaf in einem Zelt, iss Speisen die du nicht kennst, versuche ein paar Wörter in der Landessprache zu sprechen – Bitte und Danke in der jeweiligen Landessprache ist sowieso Pflicht und mach dich auch mal lächerlich. Du wirst überrascht sein wie befreiend es sein kann, über dich selbst ein wenig zu lachen. In einem fremden Land, wo dich niemand kennt, ist es vielleicht auch einfacher die Person zu sein, die du immer sein wolltest. Schlüpfe einfach mal in unterschiedliche Rollen und probiere die unterschiedlichsten Dinge aus. Mach Bungee Jumping wortwörtlich oder im übertragenen Sinne. Genieße es einfach neues Auszuprobieren!

Nur so nebenbei: Das mit dem Bungee Jumping Sprung habe ich bei den Viktoria Wasserfällen gemacht. 😉 Ich kann es nur empfehlen, dass du dich aus deiner Komfortzone begibst und den Sprung wagst.

Ich wünsche dir ganz viel Spass beim Unterwegssein und beim am WEG sein.

Reisen erweitert einfach den Horizont und bietet soviel mehr. Eine perfekte Kombination um allein unterwegs zu sein und dennoch nicht vollkommen allein zu sein sind meine Yogareisen.

In einem meiner nächsten Blogbeiträge wird es eine Packliste für´s Verreisen geben, mit allen Dingen die für mich Sinn machen, wenn ich unterwegs bin.

Genieße dein Leben, deinen Yoga und dein Reisen voll und ganz

xoxo Eva-Maria

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