7 gute Gründe für Yogatage im Paierl mit Eva-Maria Flucher – Ein Erfahrungsbericht von Sigrid Neureiter

7 gute Gründe für Yogatage im Paierl

Ein Erfahrungsbericht von Sigrid Neureiter

Hell, sanft, wohltuend – das ist mein erster Eindruck, als ich am 4. April 2017 den Trainingsraum im Wellness- und Ayurvedahotel Paierl in Bad Waltersdorf betrete. Das Paierl kenne ich schon seit vielen Jahren. Das erste Mal war ich 2002 dort und seither bin ich Stammgast.

Diesmal erwartet mich neben Wellness und Kulinarik etwas Neues: Eine Yogawoche mit Eva-Maria Flucher. Genauer gesagt sind es Yogatage, für mich vier Tage, da ich erst zwei Tage nach Beginn in den Workshop einsteige und einen Tag vor Ende wieder abreise. Doch wie mir die freundliche Rezeptionistin am Telefon versicherte, sei das kein Problem.

Das ist es auch nicht, wie ich sogleich feststelle. Kaum lasse ich mich auf meiner Matte nieder, kommt eine schlanke, blonde Frau auf mich zu: Eva-Maria, unsere Trainerin. Sie begrüßt mich, fragt mich, ob ich Verletzungen oder Beschwerden habe und übergibt mir ein Notizbüchlein mit der Aufschrift „DO YOGA“.

Bei dem Büchlein handelt es sich um mein „persönliches Mindjournal“ mit einer Widmung von Eva-Maria. „DO-YOGA“ ist der Markenname für ihren persönlichen Yogastil, den sie im Training unterrichtet.

 

Meine 7 guten Gründe für Yogatage im Paierl

Meine 7 guten Gründe, warum ich die Yogatage mit Eva-Maria im Paierl so genossen habe, verrate ich Euch hier. Dabei erfahrt Ihr auch, wie das Programm im Detail aussieht:

  1. 1. Wertschätzend und wohltuend

Meine erste Stunde findet am Nachmittag um 17 Uhr statt und beginnt mit Atem- und Entspannungsübungen. Anschließend nehmen wir verschiedene Yogapositionen ein, jede und jeder im Rahmen ihrer/seiner Möglichkeiten.

Was meine ich damit? Yoga, das bedeutet für viele: wilde Verrenkungen, wie beispielsweise das Bein hinter den Kopf zu schlingen. Oder aber, den – von mir so gefürchteten – Kopfstand zu machen.

Doch nichts von alldem „müssen“ wir in Eva-Marias Stunden tun. Es besteht keinerlei Zwang oder Leistungsdruck, sondern wertschätzende Anleitung. Sämtliche Übungen sind fordernd und wohltuend zugleich, für mich genau die richtige Mischung.

  1. Start um 7.30 Uhr

Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund. Obwohl ich kein absoluter Morgenmensch bin, hat der Spruch etwas für sich. Das weiß ich spätestens seit meiner ersten morgendlichen Yogaeinheit mit Eva-Maria im Paierl.

Wir starten um 7.30 Uhr mit eineinhalb Stunden Yoga. Die Zeitspanne klingt jetzt vielleicht lang, aber ich versichere Euch, dass sie rasch vergeht und gut zu bewältigen ist. Danach fühle ich mich fit und aktiv für den Tag und freue mich auf das Frühstück.

Ein herrliches Buffet erwartet uns. Es gibt auch täglich eine warme, vegane Speise wie Dinkelbrei mit Kompott, was ich sehr zu schätzen weiß. Aber natürlich gibt´s auch Wurst, Käse, Lachs, Eierspeise, verschiedene Weckerln, Brot, Croissants und, und, und … Es braucht sich niemand zu kasteien!

  1. Nette Gesellschaft am Yogatisch

Tagsüber geht jede/r ihrer und seiner Wege. Es ergeben sich auch Bekanntschaften unter den Teilnehmenden, vor allem unter jenen Frauen, die alleine angereist sind. Dass es einen gemeinsamen Yogatisch gibt, fördert den Austausch. Auch hier ist alles freiwillig: Wer mag, speist am Yogatisch mit Eva-Maria, aber es ist kein Zwang.

Ich habe es beispielsweise so gehalten, dass ich das Abendessen am Yogatisch eingenommen habe. Gefrühstückt habe ich an „meinem“ separaten Tisch, weil ich morgens gerne für mich allein bin. An meinem letzten Tag im Paierl habe ich allerdings auch am Yogatisch gefrühstückt, weil die Gesellschaft dort so nett war!

  1. Verwöhnprogramm im Paierl

Yoga ist eine tolle Sache, für mich muss aber auch das Umfeld stimmen. Das Paierl erfüllt diese Anforderung perfekt. Mit Kosmetik, Ayurveda-Behandlungen, großem Thermalschwimmbecken und Saunalandschaft bietet das Hotel alle Facilities für einen Wohlfühlaufenthalt.

Toll ist auch die Gourmet Vollpension mit Frühstück, Mittagsbuffet, Nachmittagsjause und abendlichem Dinner. Denn dann hat man keinen Stress und kann essen, wenn man Hunger hat. Die Gefahr, sich dabei zu überessen, sehe ich nicht – zumal man bei den Yogaeinheiten genügend Kalorien verbraucht. Da kann man sich schon das eine oder andere Schmankerl gönnen.

  1. Zweite Yogaeinheit um 17 Uhr

Um 17 Uhr gibt es eine weitere einstündige Yogaeinheit. Eva-Maria zeigt uns jedesmal etwas, das man in den Alltag mitnehmen kann.

Einmal bringt sie uns beispielsweise kleine, gelbe Bällchen mit. Dabei handelt es sich um Indoor-Golfbälle, mit denen wir Übungen für Hand- und Fußflächen machen. Diese Übungen kann man auch zu Hause praktizieren. Das tue ich nun regelmäßig und habe so meine Hand- und Fußreflexzonenmassage.

  1. Sechs Gänge zum Dinner

Nach einem aktiven und zugleich entspannten Tag freue ich mich ganz besonders auf das Abendessen. Um 18.30 h finden wir uns dazu am Yogatisch ein. Mich treibt der Hunger zu Pünktlichkeit. Aber wer mag, kommt einfach später. Es bleibt in jedem Fall ausreichend Zeit, sich frisch – und wenn man möchte – auch fein zu machen.

Mit Salatbuffet, Vorspeise, Suppe, Haupt- und Nachspeise sowie Käsebuffet werden sechs Gänge geboten. Das ist reichhaltig, aber man muss ja nicht alles essen. Zudem kann man beim Hauptgang täglich zwischen Fisch, Fleisch und einem vegetarischen Gericht wählen. Wer mag, kann jeweils auch ein komplettes vegetarisches Menü bekommen. Auch hier gilt: Alles ist möglich, nichts ist Pflicht!

  1. Abendmeditation um 20.30 Uhr

Ein perfekter Tag erhält einen krönenden Abschluss: Um 20.30 h begeben wir uns erneut in den Trainingsraum zu einer halbstündigen Abendmeditation. Diese ist extrem entspannend. Man braucht sich einfach nur auf die Matte zu legen und Eva-Marias beruhigender Stimme zu lauschen.

Anschließend trifft man sich an der Bar oder geht gleich zu Bett. Ich war zu Beginn meines Aufenthalts nach der Meditation so angenehm müde, dass ich gleich schlafen gegangen bin.

Nachdem Körper und Geist sich eingestellt hatten, gewann ich neue Energie. An meinem letzten Abend fand eine der vom Paierl regelmäßig organisierten Cuba Nights statt. Ich verbrachte sie gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen in einer besonders stimmungsvollen Runde, begleitet von Salsa-Rhythmen und einem köstlichen Weißwein aus der Südsteiermark. Letzteren hatte mir der Chefsommelier, Herr Valentin, empfohlen. Er ist schon seit vielen Jahren im Paierl und ein exzellenter Weinkenner.

Noch ein Wort zu den Teilnehmenden: Ich habe hier meistens von Teilnehmerinnen gesprochen, und das zurecht. Denn wir waren überwiegend Frauen, aber auch zwei Männer. Die seien hier auch einmal erwähnt.

Fazit: Die richtige Mischung für mein Wohlbefinden

Ich habe die Yogatage im Paierl sehr genossen. Für mich war es genau die richtige Mischung aus Bewegung, Wellness, gutem Essen und schönem Ambiente. Eva-Maria und die Gespräche an unserem Yogatisch haben mich zudem in vielerlei Hinsicht inspiriert, einiges davon nehme ich in meinen Alltag mit. Namaste!

Sigrid Neureiter

 

Dr. Sigrid Neureiter

Ich habe zwei Berufe, nämlich PR-Beraterin und Krimiautorin. Man könnte auch sagen: Yang und Yin.

Zum Yang: Als PR-Beraterin betreibe ich seit 17 Jahren meine eigene PR-Agentur und mache Schlagzeilen für meine Kunden. Mehr dazu unter: www.neureiter.at

Mein zweiter Beruf ist das Schreiben von Kriminalromanen, das Yin. Mittlerweile sind drei Krimis von mir erschienen. Mehr dazu unter: www.sigrid-neureiter.com

Die beiden Berufe miteinander zu verbinden, gelingt mir nicht immer. Manchmal hege ich sogar Zweifel, und möchte das eine zugunsten des anderen über Bord werfen oder einfach negieren. Aber dank des Yoga-Workshops mit Eva-Maria habe ich wieder zu mehr Balance gefunden und die Erkenntnis gewonnen: Yin und Yang gehören zusammen!

 

Die nächsten Yogatage im Thermenhof Paierl finden vom

08. April – 15. April 2018 statt.

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